Westerncity

Von unserer ländlichen Surfcamp-Idylle in Eldiku sind wir am
Mittwoch weiter Richtung Pärnu gefahren – dort sollen die schönsten Strände
Estlands liegen. Die wir übrigens leider überhaupt nicht zu Gesicht bekommen
haben… Als wir während unserer Odysee auf der Suche nach einem Stellplatz das
erste Mal durch Pärnu fuhren, dachten wir, wir seien aus Versehen im Phantasialand
gelandet und führen soeben durch Westerncity. Verwitterte, schiefe
Holzhäuschen, verlassen und einsam. Kein Mensch auf der Straße, alles wirkt
völlig unbewohnt.

Nachdem wir im Sportcamp den Wohnwagen abgestellt hatten,
entschieden wir uns für ein spätes Abendessen in Pärnu in einem mittelalterlichen
Restaurant, das in unserem „Rough Guide“ empfohlen wurde: Seegi Maja, in der
Tat sehr gut! Unser zweiter, erster Eindruck von Pärnu: Westerncity! Immer
noch! Doch als wir dann noch ein bisschen durch die Gegend schlenderten haben
wir auch Menschen entdeckt. Menschen, die in Cafés sitzen und reden, Menschen
die essen, die flanieren, die vor einem Theater die Pause nutzen, um noch ein
bisschen Abendsonne zu tanken.

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